Industriemuseum Chemnitz
“Fadenlauf”
Am 13.8.2025 waren die Klassen 9A und 9B im Industriemuseum in Chemnitz.
Getroffen haben wir uns 8:45 Uhr am Tharandter Bahnhof, um anschließend nach Chemnitz zu fahren.
Dort wurden wir erst einmal in die Textilstraße gebracht, wo uns unser Tagesablauf vorgestellt wurde. Etwas später führte uns dann Frau Schwarz durch das Museum. Dank den sehr aufschlussreichen Vorführungen von Herrn Beyer haben viele, einschließlich mir, ein besseres Bild von der harten Arbeit der Frauen und der Kinder während des 19 Jahrhunderts bekommen.
Nach dieser interessanten Rundtour wurde unser Wissen mit Hilfe eines Heftchens abgefragt. Außerdem konnten wir praktisch tätig werden und probierten u.a. Handspinnen aus.
Allgemein waren diese Erkenntnisse sehr hilfreich.
Wir bedanken uns herzlich beim Industriemuseum von Chemnitz.
(Aileen D., Kl. 9A)
Zinngießen
Zu Beginn wurden wir herzlich von den Betreuern empfangen und in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe erhielt eine Führung durch das Museum, während die andere direkt mit dem praktischen Teil startete.
Im Museum waren zahlreiche historische Ausstellungsstücke zu sehen, von denen viele mithilfe des Gussverfahrens hergestellt wurden.
Da das Museum unter dem Motto “Energie im Wandel” steht, gab es auch moderne Exponate – darunter ein BMW i3 und ein aktueller 3D-Drucker.
Nach Abschluss der Führung tauschten die Gruppen, und für uns begann nun der praktische Teil.
Zunächst zogen wir Schürzen an und wurden auf verschiedene Arbeitsplätze verteilt. Jeder erhielt eine Holzplatte mit einem vorgefertigten Motiv. Darauf legten wir einen Metallrahmen und füllten ihn mit speziellem Formsand, den wir durch ein Sieb gleichmäßig verteilten. Anschließend drückten wir den Sand mit den Daumen fest und ergänzten ihn, bis die Form vollständig gefüllt war. Die Oberfläche wurde geglättet und ein weiteres Holzbrett aufgelegt.
Nun drehten wir die Form um, entfernten die Motivplatte und ersetzten sie durch eine neutrale Holzplatte. Die beiden Holzplatten samt Metallrahmen wurden mit Schraubzwingen fixiert. In die entstandene Hohlform gossen wir anschließend flüssiges Zinn mit einer Temperatur von etwa 320 °C. Nach dem Abkühlen konnten wir das gegossene Motiv entnehmen und mit Feilen nachbearbeiten.
So entstand unser eigenes Maskottchen des Industriemuseums Chemnitz als Schlüsselanhänger zum Mitnehmen.
Im Anschluss konnten wir noch ein leckeres Getränk genießen oder uns die Ausstellung noch einmal individuell anschauen.
(Paul B., Justus G., Kl. 9B)


















